In der Regel wird es in jeder Branche eine Vereinbarung über die Bezahlung und eine Rahmenvereinbarung geben, die sich mit Fragen wie Arbeitszeit, Ernennung und Entlassung, Prämienzahlungen für Nacht- und Schichtarbeit, Urlaub und Krankengeld befasst. Es kann auch gesonderte Vereinbarungen zu Themen wie der Behandlung älterer Arbeitnehmer geben. All dies dürfte in mehreren regionalen Varianten vorhanden sein, obwohl, wie bereits erwähnt, abgesehen von Ost und West die Unterschiede zwischen ihnen wahrscheinlich gering sein werden. Die irische nationale Vereinbarung (“Auf der Weg zu 2016”) legt die Umstände fest, unter denen TAW im öffentlichen Sektor eingesetzt werden kann, sieht jedoch vor, dass dies durch Tarifverhandlungen mit den betreffenden Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes geregelt werden muss. In der Privatwirtschaft betrifft ein wichtiges Beispiel für Tarifverhandlungen auf Unternehmensebene in den Verwenderunternehmen den britischen Lebensmitteleinzelhändler Tesco. Das Unternehmen einigte sich 2007 mit der Gewerkschaft Services, Industrial, Professional and Technical Union (SIPTU) auf die Agentur, die im Dubliner Vertriebszentrum des Unternehmens tätig ist. Die Gewerkschaft sieht in dieser Vereinbarung ein Modell für andere Unternehmen und Arbeitsplätze mit einem hohen Maß an Leiharbeit. Er enthält drei Schlüsselbegriffe: Seit Ende der 90er Jahre wurden jedoch Rechtsvorschriften eingeführt, die einen anderen Weg zur Festlegung allgemein verbindlicher Mindestsätze für bestimmte Industriezweige vorsehen. Ein Grund dafür war der Umgang mit den Niedriglöhnen, die häufig von nichtdeutschen Unternehmen gezahlt werden, die ihre eigenen Staatsangehörigen in Deutschland beschäftigen (entsandte Arbeitnehmer). Dieses Arbeitnehmer-Entsendegesetz gibt dem Arbeitsminister die Befugnis, Tarifverträge zu verlängern, die nicht 50 % der Beschäftigten in einer Branche abdecken, und Mindestsätze in Branchen festzulegen, in denen es keine Tarifverträge gibt, wenn eine eigens eingesetzte Kommission dies für angemessen hält. In neun Branchen, darunter Baugewerbe, Postzustellung, Reinigung, Müllabfuhr, Sicherheit und Fleischverarbeitung, wurden Mindestsätze auf der Grundlage von Tarifverträgen festgelegt. In der Sozialfürsorge werden sie vom Ministerium auf der Grundlage von Empfehlungen einer Kommission festgelegt. Die Regierung legt auch Mindestsätze für Leiharbeitnehmer fest, die andere Gesetze verwenden.

(Dies ist zusätzlich zum nationalen Mindestlohn, der im Januar 2015 eingeführt wurde – siehe unten.) In den meisten Ländern gelten Vorschriften für die Leitung einer Agentur, wie z. B. Lizenzregelungen oder finanzielle Verpflichtungen. In Norwegen bedeuten die 2008 eingeführten neuen Vorschriften, dass Agenturen registriert werden müssen und Haftungs- und Kapitalgarantien liefern müssen.

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